DOZENTEN

Urban Agnas

Urban Agnas studierte in Arvika, Schweden. 1986 war er Preisträger des ARD-Wettbewerbs. Anschliessend spielte er als Solotrompeter u.a. bei den Gothenburger Symphonikern und beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Als Solist hat er mit vielen deutschen und skandinavischen Orchestern konzertiert. Nach vier Jahren als Lehrer am Royal Conservatory in Stockholm wurde er 2001 Professor an der Hochschule für Musik Köln.
 

Markus Bellheim

Spätestens seit dem Gewinn des Internationalen Messiaen-Wettbewerbs 2000 in Paris macht Markus Bellheim als einer der interessantesten und vielseitigsten Pianisten seiner Generation auf sich aufmerksam. Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit führt ihn durch den gesamten europäischen Raum, nach Asien und Amerika. Dabei ist er Gast bei wichtigen Festivals und Konzertreihen (Beethovenfest Bonn, Kasseler Musiktage, La Roque d‘Anthéron, Kammermusikfest Lockenhaus, ...  Shanghai Music Spring Festival, etc.). Renommierte Orchester wie das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Münchner Rundfunkorchester, Northern Sinfonia, Orchestre philharmonique de Nice, Malmö SinfoniOrkester laden Bellheim ein, um mit ihm Werke des klassischen Repertoires zu interpretieren. Außerdem konzertiert er mit etablierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie Ensemble Modern und Ensemble Intercontemporain.
In letzter Zeit arbeitete Markus Bellheim unter anderem mit den Dirigenten Sylvain Cambreling, Jonathan Nott, Karl Anton Rickenbacher und den Komponisten Steve Reich, György Kurtág und Wolfgang Rihm. Darüber hinaus ist er Kammermusikpartner namhafter Künstler wie Peter Lukas Graf und dem Minguet-Quartett.
In seinen Konzertprogrammen zeigt sich eine besondere Affinität zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Markus Bellheim spielte mehrmals unter begeisterter Resonanz von Publikum und Presse das Gesamtwerk für Klavier solo von Olivier Messiaen. Mit dem bedeutendsten Werk Messiaens für Soloklavier und Orchester, der Turangalîla-Symphonie, tritt er weltweit auf.
2008 erscheint eine ganze Reihe von Aufnahmen Bellheims, zum einen das Soloklavierwerk von Wolfgang Rihm bei NEOS, zum anderen „Vingt Regards sur l’Enfant-Jésus“ von Olivier Messiaen als erster Teil einer 4-bändigen Gesamtaufnahme des Oeuvres von Messiaen für Soloklavier. Außerdem erscheint das Klavierkonzert von Bruno Maderna in einer Aufnahme mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks.
Die internationale Presse reagiert äußerst positiv: „Markus Bellheim verfügt über einen Anschlagswohlklang (darin an Géza Anda erinnernd) wie eine Nuancierungsdelikatesse, die Staunen erregen. Ob martialischer Aufschrei oder gesegnete Stille, es war ein Fest des Hineinhörens in die Welt der tönenden Strukturen, wie es nicht alle Tage geboten wird.“ (Österreichische Musikzeitschrift, 2007). „Das ist der Große Bellheim der Neuen Musik, der seine Visitenkarte an Souveränität, Perfektion, Kaltblütigkeit und urmusikalischem Draufgängertum abgab.“ (Frankfurter Rundschau, 2006). „Hochachtung verdient das physische und schier unglaubliche musikalische Können des jungen Markus Bellheim, derartig riesig dimensionierte Werke im Repertoire zu haben und wie selbstverständlich über Stunden absolut konzentriert und brillant zu spielen.“ (Neue Ruhr Zeitung, 2002). „Markus Bellheim glänzte durch seine Perfektion, Reife und Meisterschaft.“ (Figaro, 2000).
Markus Bellheim, der seine Studien in Hannover, Frankfurt am Main, Würzburg und Paris absolvierte, erhielt Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Cité Internationale des Arts/Paris, außerdem den Kulturpreis der Stadt Würzburg, den Bayerischen Staatsförderpreis und wurde für den Victoire de la Musique Classique in der Kategorie Entdeckung des Jahres 2002 nominiert. Derzeit unterrichtet er Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg.
 

Sharon Christman

Sharon Christman, Sopran, gab ihr Debut in der Metropolitan Opera mit der „Königin der Nacht“, die sie später in mehr als 20 Inszenierungen in den USA, Kanada und Südamerika gesungen hat. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen errungen, u.a. bei der „International Liederkranz Vocal Competition“. Als Solistin sang sie u.a. mit dem National Symphony Orchestra, Montreal Symphony, Opera Orchester of New York und Miami Symphony. Viele junge Künstler hat sie unterrichtet und in ihrer Karriere gefördert. Sie ist Beraterin des Italienischen Kulturinstituts. Beim Sommerprogramm des Musikfestes von Perugia wirkt sie regelmäßig mit. Sharon Christman ist Professorin an der Catholic Universitiy of America.
 

Michael Faust

Michael Faust begann seine Ausbildung in seiner Heimatstadt Köln bei Cäcilie Lamerichs und führte sie später in Hamburg bei Karlheinz Zöller und in Basel bei Auréle Nicolet fort. Neben nationalen wie internationalen Preisen erhielt er als erster deutscher Musiker den angesehenen Pro Musicis-Award 1986 in New York. Solokonzerte führten ihn seitdem in nahezu alle Länder Europas, nach Nord- und Südamerika, durch Afrika sowie nach Japan. Den Dirigenten Lorin Maazel „beeindruckte Michael Faust durch seinen großen, blühenden Ton und durch seine ausgesprochene Musikalität“, der Dirigent und Komponist Gunther Schuller schrieb: Selten trifft man auf solch einen reinen Tonglanz, Farbenreichtum und technische Überlegenheit. Es ist eine Freude, ihn spielen zu hören.
Seine Laufbahn als Orchestermusiker führte ihn mit nur 20 Jahren als Solo-Flötist an das Orchestra di Santa Cecilia in Rom, später an dieser Position zum Hamburger Philharmonischen Orchester und den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache. Seit 1988 hat er die Stelle des Soloflötisten beim WDR Sinfonierorchester Köln inne. Michael Fausts pädagogisches Engagement wird durch viele Meisterkurse dokumentiert, die er in Europa, Südamerika, Japan und den USA gibt. An der Musikhochschule Düsseldorf erhielt er auf Grund langjähriger Lehrtätigkeit eine Honorarprofessur. Außerdem war er mehrere Jahre lang Dozent bei der European Mozart Foundation in Prag und Warschau. Mehrere Komponisten schrieben Werke für Michael Faust oder das von ihm gegründete Ensemble Contrasts Köln, so u.a. York Höller, Manfred Trojahn, Heinz-Martin Lonquich, Bojidar Dimov oder Gunther Schuller. Dies und die Teilnahme an Festivals wie Darmstädter Tage für Neue Musik zeigen sein großes Engagement für die Zeitgenössische Musik. Er regte ein neues Werk Mauricio Kagels mit dem Titel „Das Konzert“ an, da es sich um das erste Solokonzert aus der Feder des großen argentinisch-deutschen Komponisten handelt. Die Uraufführung im Rahmen der Ruhr-Triennale am 2. Oktober 2003 an der Deutschen Oper am Rhein in Duisburg fand bei der Presse einhellige Zustimmung.
Für die Frankfurter Allgemeinen ”brilliert Faust hochvirtuos“, die Süddeutsche Zeitung nennt den Solisten „bravourös“, für das „Online Musik Magazin“ wurde Das Konzert „zum Triumph für den exzellenten Flötisten Michael Faust“.
In dieser Saison wird Michael Faust mit „seinem Orchester“, dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Semyon Bychkov in der Philharmnonie Köln das Flötenkonzert des lettischen Komponisten Peteris Vasks uraufführen.
Höhepunkte seiner Karriere waren Aufführungen von Iberts Flötenkonzert mit dem Moskauer Radio-Symphonieorchester unter Vladimir Fedossejev, Aufführungen von Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem Saint Louis Symphony Orchestra und einem Rezital im Kammermusiksaal der New Yorker Carnegie-Hall. Michael Faust bestritt Solokonzerte an so verschiedenen Orten wie der Kölner Philharmonie (u.a. Gunther Schullers Flötenkonzert mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Hans Vonk und 2005 „Das Konzert“ von Mauricio Kagel mit dem Guerzenich-Orchester unter Markus Stenz), der Kioi-hall in Tokio, dem Teatro Amazonas in Manaus und in Spokane/USA, wo er jährlich Gast beim Northwest Bach Festival ist. Michael Faust trat neben einer Reihe von Kammermusikkonzerten mit dem Ensemble Contrasts Köln u.a. mit der deutschen Erstaufführung des Konzertes für Flöte und Orchester (Klezmer Rondos) des amerikanischen Komponisten Paul Schoenfield und mehreren Konzerten mit Mauricio Kagels Flötenkonzert auf und spielte u.a. „Halil“ von Leonard Berstein mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Leitung von Carl St. Clair
(siehe auch Kritik zum Zephyr Bläserquintett und die Wiederaufführung des Flötenkonzertes von John Corigliano). Neben einer großen Reihe von Produktionen für Rundfunk- und Fernsehstationen in ganz Deutschland, Frankreich, den USA und Japan nahm Michael Faust nach einer ersten Schallplattenaufnahme mit dem Pianisten Alexander Lonquich 1990 das Werk „El Cimarrón“ von Hans Werner Henze auf. Seitdem erschienen eine Vielzahl CD-Einspielungen mit Werken aus allen Epochen, so bei GM Recordings in Boston drei CDs mit Werken der Epoche Bach bis Mozart, die Michael Faust mit dem Cembalisten und langjährigen Duopartner Ilton Wjuniski in den USA einspielte, wo auch die Aufnahmen zu seiner CD mit Sonaten von César Franck und Sergej Prokofjev enstanden. Mit dem Ensemble Contrasts engagiert sich Michael Faust besonders in der Neuen Musik, was z. B. die bei cpo erschienene, ausschließlich Elliott Carter gewidmeten CD dokumentiert. Mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln unter Serge Baudo und Alun Francis nahm er u.a. Konzerte für Flöte und Orchester von J. Ibert, C. Nielsen und L. Bernstein auf (Capriccio). Diese Aufnahme fand bei der internationalen Kritik besonderen Anklang. Das in England erscheinende Magazin Gramophone bezeichnet Michael Faust „a splendid flautist and artist“, Fono Forum nennt ihn einen „profilierten Solisten“, die französische „La Traversière“ einen „interprète à découvirir“.
 

Frithjof-Martin Grabner

Frithjof-Martin Grabner studierte an der Musikhochschule Leipzig Kontrabass bei den Professoren Achim Beyer und Konrad Siebach und Kammermusik bei Prof. Gerhard Bosse und konzertierte schon als Absolvent und Preisträger internationaler Wettbewerbe in zahlreichen Sinfoniekonzerten als Solist und als Continuo-Spieler der großen Oratorien. Er war 18 Jahre lang als Solokontrabassist an verschieden Orchestern engagiert (u.a. Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig, Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, Staatsoper Unter den Linden Berlin). Als Gast spielte Grabner beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern, an den Berliner Opernhäusern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und vielen anderen. Frithjof-Martin Grabner ist Mitglied renommierter Ensembles wie dem Bach-Collegium Stuttgart, dem Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach, dem Leipziger Consort, dem Neues Berliner Kammerorchester, der Berliner Bachakademie und dem Solisten Ensemble Berlin. Er spielte Rundfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen ein. Konzertreisen führten ihn durch Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Israel.
Grabner lehrt als Professor für Kontrabass an der Hochschule für Musik und Theater„Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig“ und bei internationalen Festivals. Meisterkurse gab er in Dänemark, Norwegen, Polen, Portugal und Tschechien. Im Konzert spielt Frithjof-Martin Grabner die Kopie eines Kontrabasses von Gasparo da Saló (Cremona), hergestellt in der Meisterwerkstatt Alfred Meyer in Markneukirchen.
 

Michael Hampe

Michael Hampe, Opern-, Schauspiel- und TV-Regisseur, war Intendant in Mannheim, Köln und bei den Dresdner Musikfestspielen sowie Mitglied des Direktoriums der Salzburger Festspiele. Er führte u.a. Regie an der Mailänder Scala, der Royal Opera London, der Opéra Paris, den Salzburger Festspielen, den Schwetzinger Festspielen und beim Edinburgh Festival. Er ist Professor an der Kölner Musikhochschule und an der Universität Wien; außerdem lehrt er in Tokio und Los Angeles und ist Vorstandsmitglied der Europäischen Musiktheater Akademie Wien. Michael Hampe wurde 1935 in Heidelberg geboren und studierte in den USA, München, Heidelberg und Wien, wo er zum Dr. phil. promovierte. Weiterhin ist er sehr gefragt als Berater für Theaterbau. Er ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes und bedeutender internationaler Auszeichnungen.
 

Ketil Haugsand

Ketil Haugsand, Professor für Cembalo an der Hochschule für Musik Köln und einer der markantesten Cembalisten und Alte-Musik-Persöhnlichkeiten heute, studierte bei Gustav Leonhardt an der Amsterdamer Konservatorium, wo er sein Studium mit dem hochragenden Prix d’Excellence abschloss. Er lehrte an der Staatlichen Musikhochschule in Oslo, hat zahlreiche Konzert-Auftritte bei bedeutenden Festivals in Europa, in den USA und in Israel, als Solist, Kammermusiker und als Leiter oder Dirigent des Norwegischen Barockorchesters, das ArteReal Ensemble, Stavanger Symfoniorkester, das NRK Radio-Orchester in Oslo und an der Komischen Oper Berlin.
Seine CD-Aufnahmen für Simax, Virgin und Linn Records mit Werken von Louis Marchand, Jean-Philippe Rameau, Carlos Seixas, João Sousa Carvalho u.v.a., aber insbesondere seine Aufnahmen der Klavierübungen I, II und IV (den sog. Goldbergvariationen) von Johann Sebastian Bach, haben große internationale Aufmerksamkeit erregt. Der gebürtige Norweger ist häufig gefragt als Jurymitglied bei internationalen Cembalowettbewerben, u.a. in Brügge und Leipzig. Im Sommer unterrichtet er an der Akademie für Alte Musik in Tomar, Portugal, sowie am Ringve Internationalen Sommerkurs in Trondheim, Norwegen.
 

Frans Helmerson

Frans Helmerson studierte in Göteborg, Rom und London. Er spielte bereits in den siebziger Jahren mit Sergiu Celibidache und erhielt in dieser Zeit viele Anregungen durch Mstislav Rostropovich. Er hat als Solist mit einer Vielzahl bedeutender Dirigenten und Orchester gespielt und Tourneen durch alle fünf Kontinente gemacht. Dank seiner großen Liebe zur Kammermusik war er sieben Jahre Direktor des Korsholm Festivals in Finnland; auch spielt er Kammermusik auf Festivals u.a. in Verbier, Prades und Ravinia. Seit 1992 ist Helmerson Professor in Köln. Zuvor lehrte er bereits in Stockholm und Madrid.
 

Nobuko Imai

Nobuko Imai zählt zu den herausragendsten Violaspielerinnen unserer Zeit. Nach dem Studium an der Yale University und der Juilliard School gewann sie erste Preise internationaler Wettbewerbe in München und Genf. Nach ihrer Mitgliedschaft im renommierten Vermeer-Quartett begann sie eine internationale Solokarriere mit den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw, den Wiener Symphonikern, den Londoner Symphonikern, dem Boston und dem Chicago Symphony Orchestra. Gleichzeitig ist sie Professorin in Amsterdam und Genf. Die engagierte Kammermusikerin spielt regelmäßig mit Gidon Kremer, Yo Yo Ma, Itzhak Perlman, Andràs Schiff, Isaac Stern und Pinchas Zukerman. Im Trio musiziert sie mit Mihaela Martin und Frans Helmerson. Sie war Künstlerische Direktorin von drei Hindemith-Festivals in London, New York und Tokyo.
 

Ivo Kaltchev

Ivo Kaltchev ist Preisträger vieler internationaler Klavierwettbewerbe Er blickt auf eine erfolgreiche Karriere als Solist von Recitals und mit Orchestern sowie als Kammermusiker. Er tritt in der ganzen Welt auf, u.a. regelmäßig am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Er spielt Kammermusik mit Solisten der New York Metropolitan Opera ebenso wie mit Mitgliedern der New Yorker Philharmoniker und anderer renommierter Orchester. Derzeit spielt und unterrichtet er u.a. in den USA, Italien, Deutschland, Frankreich und China. Er wirkt als Juror zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe; seine Schüler haben mehr als 20 Preise bei Wettbewerben errungen. Derzeit wirkt Ivo Kaltchev als Klavierprofessor und Leiter der Klavierabteilung an der Catholic University of America in Washington; zudem ist er Gastprofessor in Peking.
 

Georg Klütsch

Georg Klütsch, 1951 in Düren geboren, studierte Schulmusik in Mainz und Detmold. Dort bestand er sein Konzertexamen bei Helman Jung mit Auszeichnung. Langjährig war Georg Klütsch Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Mitglied des Sabine Meyer Bläser Ensembles. Als Professor an der Franz-Liszt-Musikhochschule in Weimar gelang es ihm, in kurzer Zeit eine erfolgreiche Fagott-Klasse aufzubauen. Seit 2001 unterrichtet Georg Klütsch an der Musikhochschule Köln. Über 30 Studenten seiner Klasse konnten sich in den vergangenen Jahren durch erfolgreiche Probespiele in ersten Orchestern etablieren wie den Berliner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle, der Radiophilharmonie des NDR, dem WDR-Radiosinfonieorchester Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln.
 

Peter Lang

Peter Lang. 1946 in Lambach, Österreich, geboren, studierte bei Friedrich Gulda ,Géza Anda, und Bernhard Paumgartner. Er konzertierte u.a. mit den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern, Camerata academica Salzburg, Berliner Sinfonie-Orchester, Münchener Philharmonikern, SWF-Orchester, Bamberger Symphonikern. Bei den Salzburger Mozart-Wochen arbeitete er mit Claudio Abbado, Kiri te Kanawa und Walter Levin zusammen. Er war sechs Jahre lang Artist in Residence in den USA. 1978 erfolgte die Berufung an das Mozarteum in Salzburg, wo er von 1979 bis 2002 Leiter der Abteilung Tasteninstrumente war. Seit 1980 erteilt er Meisterkurse in Europa, USA, Fernost. Seit 1982 wirkt er als Juror u.a. beim Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau. Von 1988–1991 war er Leiter der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in der Nachfolge Rolf Liebermanns. Mehr unter http://peter.lang.at/bio_de.htm
 

Michael Luig

Vielseitigkeit und Neugierde kennzeichnen den Dirigenten Michael Luig. Generalmusikdirektor in Augsburg, Professor an der Musikhochschule in Köln, Künstlerischer Leiter des Jugend-Sinfonie-Orchesters Hessen - das sind die bisher erreichten Stationen eines von Leidenschaft zur Musik getragenen Künstlerlebens. Nach einer äußerst erfolgreichen China-Tournee im Herbst 2004 folgt in diesem Sommer der erste Auftritt beim Rheingau-Musikfest. Weitere Etappen seiner Theaterlaufbahn waren die Deutsche Oper am Rhein, die Städtischen Bühnen Frankfurt am Main und das Staatstheater Saarbrücken, bis er schließlich von 1989-1994 als Generalmusikdirektor in Augsburg wirkte. Gastspiele führten den 1950 in Dortmund geborenen Dirigenten an Opernhäuser im In- und Ausland.
Sein außergewöhnlich großes Konzertrepertoire gewann er sich in einer Vielzahl von Konzerten u.a. mit den Münchner Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester Hannover, dem Radiosinfonieorchester Berlin, dem Orchestre National de France, dem Orchestra sinfonica di Milano della RAI und dem Orchestra Communale di Bologna. In seiner pädagogischen Verantwortung für den musikalischen Nachwuchs steht er seit nunmehr 30 Jahren mit einer Vielzahl von Jugend- und Hochschulorchestern, vorzugsweise dem Landesjugendorchestres Rheinland-Pfalz. Zahlreiche CD-Einspielungen und Tourneen u.a. in die USA und China (Peking, Schanghai) geben davon beredtes Zeugnis. 1994 erfolgte die Berufung als Professor an die Musikhochschule Köln als Leiter der Hochschulorchester und einer Klasse für künstlerisches Dirigieren. Wegen seiner hohen Fachkompetenz ist er gerne gesehener Gast in Jurys (Nationaler Ungarischer Dirigentenwettbewerb) und Findungskommissionen. Charakteristisch für seine Arbeitsweise ist die analytische Durchdringung und große Intensität bei der Erarbeitung musikalischer Details.
 

Ralph Manno

Mit 29 Jahren wurde Ralph Manno bereits Professor an der Hochschule für Musik Köln und leitet dort eine der erfolgreichsten Meisterklassen für Klarinette in Europa. Er gehört zu den führenden Klarinettisten seiner Generation und konzertiert als Solist auf vielen internationales Festivals und Podien. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik Köln und der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker wurde Ralph Manno bereits mit 20 Jahren Soloklarinettist des Kölner WDR Rundfunkorchesters, zwei Jahre später holte ihn Sergiu Celibidache zu den Münchner Philharmonikern. Er ist Preisträger des deutschen Musikrats. Als Solist mit renommierten Orchestern gastierte er in den großen Konzertsälen der Welt wie z. B. Suntory-Hall Tokio, Lincoln Center- New York, Téatro Colon - Buenos Aires usw. Als Kammermusiker ist er bei namhaften Festivals ein willkommener Partner. Tourneen, Meisterkurse und Konzerte führen ihn regelmäßig nach Japan, in die USA, viele europäische Länder, Australien und Südamerika. Seine zahlreichen Aufnahmen mit Werken von Mozart, Beethoven, Brahms, Schumann, Hindemith, Messiaen, Debussy, Poulenc, Bartok u. v. a. bei BMG, cpo, ebs und bayer records erhielten zahlreiche Auszeichnungen. Er ist der künstlerische Leiter des internationalen Konzert- und Meisterkursfestivals KONTUREN in Brühl.
 

Mihaela Martin

Mihaela Martin, in Rumänien geboren, zählt zu den hervorragendsten Violin-Virtuosen ihrer Generation. Sie gewann Preise bei den großen Wettbewerben u.a. in Moskau, Montreal, Brüssel, und Indianapolis. Ihr Debüt in der New Yorker Carnergie Hall wurde von der Presse gerühmt. Sie spielt mit den bedeutendsten Dirigenten (u.a. Kurt Masur, Nikolaus Harnoncourt, Charles Dutoit und Neeme Järvi) und Orchestern (u.a. BBC Symphony, Royal Philharmonic, Mozarteum Salzburg, Gewandhaus Orchestra Leipzig) und ist Kammermusik-Partnerin von Martha Argerich, Yuri Bashmet, Leon Fleischer und vielen anderen. Ihre CD-Einspielungen sind preisgekrönt. Mihaela Marin ist Professorin an der Hochschule für Musik Köln.
 

Sigfried Mauser

Sigfried Mauser, geboren 1954 in Straubing, studierte Klavier bei Rosl Schmid und Alfons Kontarsky und promovierte über das expressionistische Musiktheater der Wiener Schule. Er war Professor für Klavier in Würzburg und für Musikgeschichte am Mozarteum Salzburg. Er erhielt den Bayerischen Kulturförderpreis, ist seit 1990 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste und seit 2003 Direktor der Musikabteilung. Seit 2002 ist er Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Instituts für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule München, ab Wintersemester 2003-04 Rektor dieser Hochschule. Er publizierte umfangreich zu den Themen Musikalische Analyse, Musikästhetik und Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er im In- und Ausland, so bei den Frankfurter Festen, dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival, der Münchener Biennale sowie in den großen europäischen Musikmetropolen und mehrfach in den USA.
 

Edda Moser

Edda Moser, Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Jochim Moser, wurde in Berlin geboren und ausgebildet. Karajan brachte sie an die Metropolitan Opera, wo sie ihren spektakulären Einstand als Königin der Nacht gab. Seither ist sie gefeierter Star an allen großen Opernhäusern der Welt. Ebenso hat sie das Publikum vieler internationaler Festspiele in Begeisterung versetzt, so in Salzburg, Wien, München, Edinburgh, Ravinia, Berlin, Amsterdam, Aixen-Provence, Athen, Tel Aviv und Madrid. Sie ist mit den berühmtesten Dirigenten unserer Zeit aufgetreten: Abbado, Bernstein, Böhm, Boulez, Levine, Maazel, Muti, Pritchard. Sie hat Liederabende in den großen Konzertsälen der Welt gegeben. Ihre Verkörperung der Donna Anna in Joseph Losey’s Don-Giovanni-Verfilmung wurde weltweit von Publikum und Kritik gerühmt.
 

Susanne Müller-Hornbach

Susanne Müller-Hornbach ist Professorin für Violoncello an der Musikhochschule Köln /Wuppertal. Sie leitet zusätzlich eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Als Solistin und leidenschaftliche Kammermusikerin konzertiert sie im In- und Ausland (zuletzt Asientournee 2008: Solorecitals und Ligeti-Cellokonzert). Ihre Teilnahme an diversen Festivals (u.a. Italien, Schweiz, Niederlande, Spanien, Korea, Japan, Mexico) zeigt ihren besonderen Schwerpunkt: die Musik des 20. Jahrhunderts. Sie ist Mitbegründerin und Mitglied des Mutare Ensemble und des Ensemble der Bergischen Biennale. Neben dem klassisch-romantischen Repertoire setzt sie sich seit Jahren intensiv mit historischer Interpretationspraxis auseinander und konzertiert in unterschiedlichsten Besetzungen mit dem Barockcello. Meisterkurse und Workshops zu unterschiedlichen Themen im In- und Ausland ergänzen ihre engagierte pädagogische Tätigkeit. Sie machte zahlreiche Radio– und CD-Aufnahmen als Solistin und Kammermusikerin (z.B. Ernst Toch „Violoncellokonzert“ op. 35, bei CPO , Györgi Ligeti „Violoncellokonzert“ hr...u.v.m.). Susanne Müller-Hornbach ist mit dem Komponisten Gerhard Müller-Hornbach verheiratet.
 

Alfredo Perl

Alfredo Perl, 1965 in Santiago, Chile, geboren, studierte zunächst in seiner Heimatstadt bei Carlos Botto, und später bei Günter Ludwig in Köln und Maria Curcio in London. Seit seinem ersten Auftritt im Alter von neun Jahren gab der Künstler weltweit zahlreiche Konzerte, die ihn, den Preisträger bedeutender Wettbewerbe, bald zu einem der führenden Pianisten seiner Generation werden ließen.
Über Perls Beethoven-Interpretation heißt es: „...mit großer unabgenutzter Frische, mit äußerster Zärtlichkeit und unaffektierter Brillanz, demonstrierte er tröstlich, wie wenig die Tradition erfüllten und erfühlten Beethovenspiels auch in unseren prosaischen Zeiten aufhört“ (Joachim Kaiser).
Alfredo Perls weltweite Konzerttätigkeit führte ihn in die bedeutendsten Konzertstätten: Barbican Centre London, Concertgebouw Amsterdam, Rudolfinum Prag, Großer Musikvereinssaal Wien, Herkulessaal München, Hamarikyu Asahi Hall Tokio, Teatro Colón Buenos Aires, National Arts Center Ottawa, Sydney Town Hall, Konzerthaus Berlin, Hamburger Musikhalle, Gewandhaus zu Leipzig, Düsseldorfer Tonhalle, Alte Oper Frankfurt u.v.a. Er trat bei renommierten Festivals auf wie dem Rheingau Musik Festival, dem Bath International Music Festival, den Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer und den Haydn Festspielen in Eisenstadt.
Als bemerkenswert vielseitiger Künstler spielte Alfredo Perl mit einer Vielzahl namhafter Orchester, darunter London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Nederlands Philharmonisch Orkest, Melbourne und Sydney Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig sowie Mozarteumorchester Salzburg und MDR-Sinfonieorchester Leipzig. Er gab im September 1997 sein Debut bei den Promenade Concerts in der Royal Albert Hall in London.
In Deutschland hat Alfredo Perl gemeinsam mit den Münchner Symphonikern die gesamten Klavierkonzerte Beethovens zur Aufführung gebracht, was ihm durchweg höchstes Lob von Publikum und Presse einbrachte: „Alfredo Perl hat in diesem Zyklus seinen Rang in der Oberklasse der Beethoven-Interpretation bekräftigt“ (Süddeutsche Zeitung). Als Solist in Mendelssohns zweitem Klavierkonzert mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Herbert Blomstedt feierte er im Londoner Barbican Centre einen großen Erfolg.
Engagements in der Saison 2008/09 führen ihn zu so renommierten Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Schleswig Holstein Musik Festival und Beethovenfest Bonn, aber auch zum Staatsorchester Hannover und – als Dirigent und Solist - zum Detmolder Kammerorchester.
 

Monica Pick-Hieronimi

Monica Pick-Hieronimi, geboren in Köln, Schülerin von Dietger Jacob, ist eine der führenden Sopranistinnen im Mozart- und Straussfach und eine der ganz wenigen deutschen Sängerinnen, die im italienischen Fach international erfolgreich ist – vor allem bei den Festspielen in Verona seit 1992. Mit Nabucco debütierte sie 1990 in Rom, wie in Verona unter der Leitung von Nello Santi. Zudem sang sie in den großen Musikzentren der Welt. Den Grundstein für ihre Karriere legte sie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und am Nationaltheater Mannheim, wo sie bereits alle großen Partien ihres Fachs übernahm. Im Konzertfach singt sie vor allem die großen Oratorien des 19. Jahrhunderts. 1993 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik Köln berufen.
 

Prof. Josef Protschka

Prof. Josef Protschka, Tenor
geb. 1944 in Prag - Nationalität: Deutsch
Studien: Studierte Klassische Philologie, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Bonn und Tübingen ( Examen „mit Auszeichnung“ 1970 ); studierte Gesang bei Ks. Erika Köth und Prof. Peter Witsch an der Musikhochschule Köln.
Außerkünstlerische berufliche Tätigkeit:
1970-73 Arbeit an einer Dissertation mit dem Thema: „Formen der Komik im europäischen Drama des 17. Jahrhunderts“. Gleichzeitig Lehrer für deutsche Sprache und Literatur beim DAAD, Lehrauftrag am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, freie journalistische Tätigkeit (insbesondere für DLF und ORF). Während der Entscheidungsphase für den Sängerberuf, von 1973-77, Referent bzw. Geschäftsführer bei der Bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk.
Karriere: Konzerttätigkeit seit 1972; 1977/78 Beginn der professionellen Bühnentätigkeit am Stadttheater Gießen (Lahnstadt ); 1978-80 Staatstheater Saarbrücken; seit 1980 erster lyrischer (später: „jugendlicher“) Tenor an der Oper Köln; verkörperte dort alle Hauptpartien in Ponnelles Mozart-Zyklus; außerdem Lyonel (Martha), Tom (Rake's Progress), Faust (Margarethe), Max (Freischütz), Lenski (Eugen Onegin), Hans (Verkaufte Braut), Don Jose' (Carmen), Hermann (Pique Dame), Loge (Rheingold), Erik (Fliegender Holländer), Eisenstein/Alfred (Fledermaus).
Freiberuflich seit 1985.
Bedeutende Debuts: Salzburger Festspiele und Wiener Staatsoper (Hans) 1985; Mailänder Scala und Semperoper Dresden (Don José) 1986; Bregenzer Festspiele (Hoffmann) , Maggio Musicale Florenz (Flamand) und Oper Zürich (Don Jose; Tamino) 1987; Hamburger Staatsoper (Florestan) und Wiener Festwochen (Fierrabras) 1988; Teatre de la Monnaie Brüssel (Florestan 1989/Lohengrin 1990); Covent Garden London und NHK Tokyo (Florestan) 1990; USA: Debut in Houston (Lied von der Erde) und Cleveland (Florestan); Rollendebut in Schrekers „Die Gezeichneten“ als Alviano Salvago in Zürich; 1993, als Herodes in Leipzig 1996, als Boni in Konwitschnys „Czardasfürstin“ (Inszenierung an der Semperoper 1999).
Protschka ist ständiger Gast an den wichtigsten Opernhäusern und bei internationalen Festivals; er arbeitet mit den führenden Dirigenten und Regisseuren unserer Tage zusammen. Liederabende, Konzerte sowie zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen runden seine intensive Auftrittstätigkeit ab. Seit 1993 lehrt Protschka als Gastprofessor am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen, seit 1995 als ordentlicher Professor für Gesang an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen. 1998-2000 Dekan der Abteilung, ab 2002 Rektor der Hochschule für Musik Köln. Daneben zahlreiche Meisterklassen in ganz Europa. In den letzten Jahren häufige Mitwirkung bei Symposien über Theaterfragen, bei Features und Mediendiskussionen über Liedinterpretation und Liedgeschichte. Nach ersten sehr beachteten Regieversuchen mit „Così fan tutte“ und einem Doppelabend (Menottis „Amahl“ und Pauline Viardots „Cendrillon“ ) in den Aachener Kammerspielen, inszenierte Protschka im Rahmen der Veranstaltung Aachen 2000 im Großen Haus Schuberts „Fierrabras“.
Einspielungen und Auszeichnungen: Bis heute etwas über 50 Platteneinspielungen, von denen viele renommierte internationale Auszeichnungen erhielten (so Haydn „Schöpfung“/Teldec; Schubert „Fierrabras“/ Dt.Grammophon; Schoeck „Massimila Doni“/musica mundi; Schreker „Der Schatzgräber“/capriccio; Schubert „Die schöne Müllerin“/capriccio; Mendelssohn „Sämtliche Lieder“/capriccio u.a.). Bislang letzte Einspielungen sind Fidelio (Florestan) und Fliegender Holländer (Erik) mit den Wiener Philharmonikern unter C.v. Dohnanyi/Decca und Mozart-Lieder (Gesamtaufnahme) mit Helmut Deutsch am Klvier/capriccio.
Videoproduktionen von Fidelio (Covent Garden), Hoffmanns Erzählungen (Bregenzer Festspiele), Fierrabras (Wiener Festwochen), Schatzgräber (Hamburger Staatsoper), Fidelio (NHK - Tokio), Britten „War Requiem“ (Speyrer Dom/SWF), Dvorak „Requiem“ (Veitsdom Prag und Schleswig-Holstein-Festival, Lübeck ) und „Stabat mater“ (Schleswig-Holstein-Festival Lübeck), Beethoven „Missa Solemnis“ (Uracher Musiktage), Liederabende (Bad Urach, Schloß Hasselburg, Salzburger Residenz/NDR ), „Aus einem Künstlerleben“ – NDR-Portrait u.a.
 

Godelieve Schrama

Godelieve Schrama, die im Jahre 1996 mit dem Niederländischen Musikpreis ausgezeichnet wurde, hat sich seitdem zu einer äußerst vielseitigen und abenteuerlustigen Musikerin entwickelt. Als Solistin trat sie unter anderem mit den niederländischen Orchestern Radio Kamer Orkest (heute: Radio Kamer Philharmonie), dem Residentie Orkest, dem Rotterdams Filharmonisch Orkest und dem Koninklijk Concertgebouworkest auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Ton Koopman, Anthony Halstead, Gerard Korsten, Lev Markiz, Matthias Bamert und Ed Spanjaard zusammen. Als Harfenistin des renommierten Schönberg Ensembles spielt sie das gesamte Repertoire für Ensemble aus dem 20. und 21. Jahrhundert.
Neben Aufführungen des bestehenden Repertoires spielt sie auch Werke, die anlässlich von ihr erteilter Kompositionsaufträge entstanden sind. Diese haben unter anderem zu einer CD mit niederländischen Harfenkonzerten geführt. In den letzten Jahren erscheinen auf ihren Wunsch insbesondere neue Kammermusikwerke, darunter von Klaas de Vries (2005), Oene van Geel (2006), Param Vir (2008) und Micha Hamel (2009).
Kammermusik spielt Godelieve Schrama auf Festspielen, wie zum Beispiel dem Orlando Festival, dem West Cork Chamber Music Festival und dem Delft Chamber Music Festival. Sie tritt dort gemeinsam mit Musikern wie Marieke Schneemann und Emily Beynon (Flöte), Vesko Eshkenazy (Violine), Larissa Groeneveld (Cello), den Streichquartetten Auryn Strijkkwartet und Van Brugh Strijkkwartet, dem Sopran Charlotte Riedijk und der Perkussionistin Peppie Wiersma auf.
Seit 2001 ist Godelieve Schrama Professorin für Harfe an der deutschen Hochschule für Musik in Detmold und gibt außerdem regelmäßig Masterklassen und Sommerkurse.
Godelieve Schrama spielt eine Lyon & Healy style 23 Harfe.
 

Gerd Uecker

Gerd Uecker, geboren 1946 in München, studierte dort an der Musikhochschule Klavier, Dirigieren und Musikpädagogik. Nach einigen Jahren in Köln als Solorepetitor am Opernhaus und als Lehrbeauftragter am Rheinischen Musikkonservatorium wurde er 1973 Musikdirektor und Leiter der Opernabteilung am Theater Passau, ehe er 1979 als Direktor des musikalischen Bereichs an die Bayrische Staatsoper München wechselte. Dort wurde er 1993 Operndirektor. Seit 2000 arbeitet er an der Sächsischen Staatsoper Dresden, deren Intendant er 2003 wurde. Gerd Uecker ist seit 2005 Vorsitzender der Deutschsprachigen Opernkonferenz. Er hat u.a. in Venedig, Peking und Stuttgart gelehrt und ist Honorarprofessor an der Münchner Musikhochschule und an der Bayrischen Theaterakademie. Außerdem ist er Gastdozent der Musikhochschule Dresden.
 

Olaf van Gonnissen

Der 1954 in Tiengen/Oberrhein geborene Gitarrist, erhielt bereits im Alter von vier Jahren Violinunterricht und wechselte mit acht Jahren zur Gitarre. Von 1970 bis 1975 studierte er als Stipendiat der Deutschen Studienstiftung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. Gitarre bei Prof. Heinz Teuchert. Bekannt wurde er durch seine Konzertätigkeit mit Michael Teuchert als „Frankfurter Gitarrenduo“. Olaf Van Gonnissen begann seine pädagogische Laufbahn 1974 mit einem Lehrauftrag an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Seit 1977 ist er auch an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. tätig und seit 1999 Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.
 

Paul van Zelm

Paul van Zelm studierte Horn und Naturhorn am Sweelick Conservatorium Amsterdam bei Adriaan van Woudenberg sowie an der Folkwang-Hochschule Essen bei Hermann Baumann. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Orchestermusiker mit Dirigenten wie Eugen Jochum, Claudio Abbado und Leonard Bernstein. Sein erstes Engagement erhielt er im Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester. 1993 wurde er erster Solohornist der Düsseldorfer Symphoniker, 1994 erster Solo-Hornist der Niederländischen Radio Philharmonie. Als Solist ist er u.a. mit dem RFO Hilversum und dem Niederländischem Radio Kammerorchester aufgetreten. Konzertgastspiele führten ihn mehrfach in viele europäische Länder, in die USA, nach Südamerika und Japan. Seit 1999 ist Paul van Zelm Professor an der Hochschule für Musik Köln.
 

Christian Wetzel

Christian Wetzel ist Professor für Oboe an der Hochschule für Musik in Köln. Neben seiner Lehrtätigkeit und internationalen solistischen Aktivitäten widmet er sich intensiv der Kammermusik und konzertiert bei bedeutenden Festivals wie dem „Rheingau Musikfestival“, dem Festival „Spannungen“ in Heimbach und dem Beethovenfestival Warschau.
Er ist Oboist und Gründungsmitglied des renommierten Ma'alot Bläserquintetts, mit dem er zahlreiche internationale erste Preise gewann, unter anderem beim ARD- Wettbewerb München. Das Ensemble konzertiert seit 20 Jahren weltweit und hat eine Reihe von preisgekrönten Aufnahmen eingespielt.
Während des Studiums bei Ingo Goritzki an der Musikhochschule Hannover war Christian Wetzel Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und spielte im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado. Anschließend wurde er als Solooboist beim Nationaltheaterorchester Mannheim verpflichtet, bevor er 1997 seine Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Leipzig aufnahm und bis zu seiner Berufung nach Köln in 2007 dort ausübte.
In zahlreichen Meisterkursen auf der ganzen Welt und als Gastdozent an so bedeutenden Musikhochschulen wie etwa der Royal Academy of Music in London oder der Wiener Musikhochschule kümmert sich Christian Wetzel intensiv um den oboistischen Nachwuchs.
Uraufführungen auf internationalen Musikfestivals und die enge Zusammenarbeit mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten zeigen sein Engagement für die Neue Musik.
 

Edih Wiens

Edih Wiens, geboren in Kanada, studierte in den USA mit Richard Miller und in München mit Erik Werba und Ernst Haefliger. Sie erhielt höchste Auszeichnungen bei verschiedenen internationalen Wettbewerben, wie z.B. ARD/München, Robert-Schumann/Zwickau und Mozart/Salzburg. Ihr Debut mit den Berliner Philharmonikern gab sie 1980 und bei den Salzburger Festspielen mit Seiji Ozawa in 1982. Danach Aufritte in allen bedeutenden Musikzentren und Festivals weltweit mit Oratorium, Liederabenden und Oper. Zusammenarbeit mit zahlreichen namhaften Dirigenten, darunter Daniel Barenboim, Sir Colin Davis, Bernard Haitink, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Sir Georg Solti, Klaus Tennstedt. Umfassende Discographie bei EMI, Erato, Philips, Teldec (Grammy, Diaposon d’Or). Sie ist Professorin an den Musikhochschulen in Nürnberg und München, ist Officer of the Order of Cananda und erhielt mehrfach die Ehrendoktorwürde. Viele ihrer Studenten sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, sind an zahlreichen Theatern engagiert, u.a. an der Wiener Staatsoper, und veröffentlichten CDs u.a. mit der Deutschen Gramophon und Naxos. Edith Wiens wird weltweit zu Meisterklassen eingeladen (Guildhall School London, Royal Academy London, Europäische Festwochen Stuttgart, Juilliard School of Music New York, Salzburg Internationale Akademie Mozarteum, Ravinia, Wiener Meisterwochen, u.a.) und ist auch als Jurorin internationaler Wettbewerbe gefragt.
 

Bernard Zinck

Bernard Zinck, Professor für Violine sowie Direktor für Streichinstrumente an der Universität Wisconin-Milwaukee und Kammermusikdozent an der Chicago Merit School of Music, blickt auf eine singuläre Karriere als Konzert-Violinist, Kammermusiker, Künstler auf vielen Tonträgern und Pädagoge. Er konzertierte u. a. im Mozarteum in Salzburg, in der Carnegie Hall in New York, in Tokio, Paris und Budapest. Von Chicago aus hat er Meisterklassen erteilt in Europa, den USA, Asien und in Brasilien. Er gilt als Experte für das Violinrepertoire des 18. Jahrhunderts. Bernard Zinck gewann erste Preise in Paris (Yehudi Menuhin Foundation), New York (Juilliard School) und Philadelphia.